Aktuelles - Innsbrucker Nordkettenbahnen
Neuigkeiten und Aktuelles rund um die Innsbrucker Nordkettenbahnen.
Neuer Weltrekord am Nordkette Singletrail
Nach 12 Stunden ist Willi Hofer wieder alleine am Singletrail. Menschen sind gekommen und gegangen, 29 Runs und 30.305 Höhenmeter sind geblieben und sind jetzt Geschichte.
Innsbruck (August, 2011) Die Innsbrucker Nordkette ist um einen Rekord reicher. Dass es sich dabei um einen Weltrekord handelt freut Willi Hofer ganz besonders. Zwölf Stunden lang befuhr der Tiroler Extrem-Biker den Scott Nordkette Singletrail und brach mit 29 Fahrten und 30.305 Höhenmeter alle Rekorde.
Somit hat er die derzeitige Weltrekord-Marke im Mountainbike Downhill des Schweizers Alban Aubert - 27.365 Höhenmeter in 12 Stunden - um knapp 3.000 Höhenmeter locker geschlagen. Für normale Mountainbiker ist der Innsbrucker Singletrail auf der Nordkette so gut wie unfahrbar, zählt er doch zu den schwierigsten und längsten Mountainbike Abfahrten weltweit. Umso heller glänzt der Rekord von Willi Hofer, der dem sympathischen Biker mehr als Trainingszweck gedient hat. Die langen Distanzen haben es ihm angetan. So absolvierte er dieses Jahr bereits den Vienna City Marathon und der Ötztal Radmarathon steht als nächstes auf seinem Programm. Dank gilt der Innsbrucker Nordkettenbahn für den reibungslosen Transport, dem Fahrradhersteller SCOTT für das zur Verfügung gestellte Sportgerät und dem Team von Trail Solutions, die den Nordkette Singletrail in einem Top Zustand präsentierten.
DAS KLEINE SEILBAHNMUSEUM
Das Kleine Seilbahnmuseum – Bildgeschichten zu Architektur, Lifestyle und Historie der Innsbrucker Nordkettenbahnen
Stadträtin Dr. Patrizia Moser eröffnete am 12. Mai feierlich „Das Kleine Seilbahnmuseum“ in der Talstation der Seegrubenbahn auf der Hungerburg. Die von Franz Baumann entworfene Station bietet einen würdigen Rahmen um über Geschichte und Geschichten der Nordkettenbahnen zu erzählen.
Die Nordkette ist um eine Attraktion reicher. Im ehemaligen Kassenraum in der Talstation der Seegrubenbahn findet nun „Das Kleine Seilbahnmuseum“ Platz. In die neue Metallverkleidung sind Bilder und Schriften eingelassen, welche über Architektur, Lifestyle und Stadtflucht die Geschichte der Nordkettenbahnen erzählen.
Am 12. Mai wurde „Das Kleine Seilbahnmuseum“ von Stadträtin Dr. Patrizia Moser feierlich eröffnet: „Dieses Museum ist mir eine Herzensangelegenheit, dieses Schmuckstück hat uns noch gefehlt“, so Stadträtin Moser, „es wurde auf kleinem Raum Großes geschaffen“, lobte Moser alle Beteiligten. Auch „Museumsdirektor“ GF der Nordkettenbahnen Thomas Schroll dankte allen, die bei Recherche, Planung und Ausführung involviert waren.
Das Museum ist während den Betriebszeiten der Nordkettenbahnen frei zugänglich und soll den Gästen einen Einblick in die Historie der Bahnen geben.
Der ehemalige Kassenraum ist mit einem raum- hohen Metallband verkleidet, das sich bis in die große Wartehalle hineinzieht und die architektonische Handschrift von Franz Baumann aufnimmt.
Neben den eindrucksvollen Bildern, kann der Besucher mittels eines neuartigen Lupenschlittens das Panorama vom Hafelekar mittels überraschender Vergrößerung entdecken. Das kleine Seilbahnmuseum bietet auch grandiose, dreidimensionale Einblicke in die faszinierende Welt zwischen Stadt und Wildnis.
Die erste Gondel der Nordkettenbahn wurde mit viel Liebe zum Detail originalgetreu nachgebaut. Gegenüber schwebt als Gegenpol die neue Kabine mit einer einzigartigen Präsentationstechnik mitten im Raum, um vor allem die technischen Entwicklungen seit den 30er Jahren zu vermitteln.
Ein interaktives Photoalbum verführt den Besucher schließlich zu einer vertiefenden Entdeckungsreise in die Welt der Nordkettenbahn.
Die Nordkette interaktiv erleben

Innovative Ideen haben bei den Innsbrucker Nordkettenbahnen traditionell immer Saison, nun wurde der Onlineauftritt auf http://www.nordkette.com um ein höchst interessantes Seherlebnis bereichert.
Gemeinsam mit dem jungen Team der Innsbrucker Medienagentur artfabrik (www.artfabrik.at) - Spezialisten für digitale Visualisierung und Programmierung von Mobile Devices - wurde ein hochauflösender interaktiver Rundgang umgesetzt, der für den Onlinebesucher auf neue Art alle Informationen zum Angebot der Nordkettenbahnen erlebbar macht.
Virtuell können sich nun Freizeitsportler und Urlauber als Teil der beeindruckenden Bergwelt hoch über Innsbruck fühlen, sich frei und unkompliziert durch das neuartige Interaktionsmenü bewegen und so die einzigartige Bergkulisse mit spektakulären Ausblicken fast wie vor Ort erleben.
Ob man als Besucher die neuen Anlagen der Nordkettenbahnen mit ihren Stationen vom Congress Innsbruck bis hinauf zum Hafelekar auf 2256m besichtigen oder das gesamte Winter- und Sommerangebot des Nordketten Alpenparks erforschen möchte - man ist immer mittendrin und kann sich im 360Grad Bild über Infobuttons jederzeit alle Informationen per Mausklick holen. So kann der Onlinebesucher beispielsweise über Google Maps auch seinen Standort im Panorama bestimmen.
Neu ist auch das Konzept der virtuellen Guides, welche die Inhalte
für die einzelnen Interessensgruppen filtern und rasch zu den
gewünschten Informationen wie Angebote, News, Tarife oder Anreise
führen.
Der Adlerweg auf der Nordkette

Auf der Hafelekarspitze, dem Grenzberg zwischen Trubel und Wildnis, wurde am 8. September der neue naturkundliche Wanderführer "Der Adlerweg im Karwendel" vorgestellt. Darin spielt natürlich die Nordkette eine zentrale Rolle, zumal eine der wichtigsten Etappen des Adlerwegs überhaupt von der Pfeishütte über die Nordkette nach Innsbruck verläuft. Herausgeber sind die Tiroler Umweltanwaltschaft und der Verein Alpenpark Karwendel, die Innsbrucker Nordkettenbahnen haben die Produktion des Führers unterstützt.
Das 68 Seiten starke, handliche Buch ist über die Tiroler Umweltanwaltschaft sowie unter www.karwendel.org erhältlich (Preis: € 5)
Hungerburgbahn: Platz drei unter den faszinierendsten Bahnstationen weltweit

Eine Riesenauszeichnung wurde den Innsbrucker Nord-
kettenbahnen zuteil. Das angesehene internationale Newsportal für Tourismus www.tourism-review.com hat die Stationen der Hungerburgbahn unter die Top 10 der faszinierendsten Bahnstationen/Bahnhöfe weltweit gereiht! Damit freilich noch nicht genug: Die Nordkettenbahnen belegen in diesem Ranking sogar Platz 3!
Innsbruck feierte die Auszeichnung für die Nordkettenbahn-Stationen
Die Innsbrucker Nordkettenbahnen haben für die vorbildliche Restaurierung und Modernisierung der Stationsgebäude der Seegruben- und Hafelekarbahn in Istanbul den "European Union Prize for Cultural Heritage / Europa Nostra Award 2010" erhalten.
Am Donnerstag, dem 24. Juni fand auf der Seegrube die Local Award Ceremony mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Nordkettenbahnen-Geschäftsführer Thomas Schroll und Landeskonservator DI Werner Jud statt. "Der Europa Nostra Preis ist die höchste europäische Auszeichnung, die für die Erhaltung von Kulturerbe vergeben wird", betonte Dr. Wiltraud Resch von Europa Nostra Austria. Mit dem Preis werden jedes Jahr herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe ausgezeichnet.
Man hat internationale „Konkurrenten“ wie die Southern Cross Station im australischen Melbourne, den Chhatrapati Shivaji Terminus in Mumbai (Indien) oder den Bahnhof von Straßburg hinter sich gelassen. „Die von Zaha Hadid entworfenen Stationen der Hungerburgbahn, deren Design Eis- und Schneeformationen ähnelt, sind Meisterstücke moderner Architektur“, begründen die Juroren die Entscheidung.
„Nach der Verleihung des Europa Nostra Awards für die vorbildliche Restaurierung der Baumann-Stationen der Seegruben- und Hafelekarbahn freuen wir uns natürlich auch ganz besonders über diese durch das Ranking ausgedrückte Wertschätzung für die neue, moderne Architektur der Hungerburgbahn“, sagt Thomas Schroll, Geschäftsführer der Nordkettenbahnen.
Die 1927/28 errichteten Nordkettenbahnen zählen aus seilbahntechnischer Sicht, aber auch mit ihren von Architekt Franz Baumann geplanten Stationen zur Pionierlistung alpiner Baukunst. Preiswürdig waren für die Jury die Stationen Hungerburg, Seegrube und Hafelekar, da bei der 2005 bis 2007 durchgeführten Modernisierung größtmögliche Rücksicht auf die historische Bausubstanz genommen wurde. Funktionell erforderliche architektonische Erweiterungen auf der Station Seegrube lösten die Architekten Schlögl und Süß. Es gelang letztlich, die Aspekte des Denkmalschutzes mit der Wirtschaftlichkeit der Bahn zusammenzuführen und so ein einmaliges Kulturdenkmal zu erhalten.
Als "einmalige Symbiose zwischen Architektur und Natur" bezeichnete Landeskonservator DI Werner Jud die Bahnstationen. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer erinnerte an den schwierigen und langen Weg zur Verwirklichung der Renovierung der Nordkettenbahnen und des Neubaus der Hungerburgbahn, an der maßgeblich auch ihre Amtsvorgängerin Hilde Zach beteiligt war. "Wenn die Nordkettenbahnen heute mit einem Preis belohnt werden, können wir uns alle als Sieger fühlen." "Altbürgermeisterin Hilde Zach hat das Projekt initiiert und gegen allen Widerstand durchgezogen", dankte auch Nordkettenbahnen-Geschäftsführer Thomas Schroll.
Zur Feier anlässlich der Verleihung des Awards konnte "Hausherr" Thomas Schroll auch Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach, Altbürgermeister und Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa, Stadträtin Dr. Patrizia Moser, Kulturamtsleiter Horst Burmann, Baudirektor DI Hubert Maizner, TVB-Obmann Dr. Karl Gostner, Mag. Gabriele Neumann vom Bundesdenkmalamt, die Architekten Schlögl & Süß sowie Vertreter der Bauausführenden Firmen begrüßen.
Fotos: BDA Innsbruck, Peter Freiberger





